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Website-Checkliste: 12 Punkte für 2026

Prüfen Sie Ihre Website in 10 Minuten: Ladezeit, Handy-Tauglichkeit, Google-Sichtbarkeit, Rechtstexte, Kontakt. 12 Punkte mit Erklärung zum Selbst-Testen.

Von Lukas Wiens·13. September 2026·6 Min. Lesezeit

Sie brauchen keinen Experten, um zu sehen, ob Ihre Website Aufträge bringt oder verhindert. Nehmen Sie Ihr Handy, rufen Sie Ihre Seite auf und gehen Sie diese 12 Punkte durch. Ehrlich.

Erreichbarkeit & Handy

1. Lädt die Startseite auf dem Handy in unter 3 Sekunden? Mobilfunk, nicht WLAN. Wenn Sie zählen können, ist es zu langsam. Genau messen: PageSpeed Insights – unter 50 Punkten (mobil) verlieren Sie Kunden.

2. Ist die Telefonnummer antippbar? Nummer antippen → Telefon-App öffnet sich. Wenn nicht, verlieren Sie jeden Notdienst-Kunden.

3. Sieht man ohne Scrollen, wer Sie sind, was Sie machen und wo? „Elektromeister Schmidt · Elektroinstallation & Wallbox · Minden“ – in den ersten drei Zeilen. Kein „Willkommen auf unserer Homepage“.

4. Gibt es auf jeder Seite einen klaren nächsten Schritt? Ein Button: „Anfrage senden“, „Rückruf anfordern“, „Termin vereinbaren“. Nicht fünf Optionen, nicht null.

Google-Sichtbarkeit

5. Hat jede wichtige Leistung eine eigene Seite? Suchen Sie bei Google: site:ihre-domain.de. Sehen Sie eine Seite pro Leistung („Wärmepumpe“, „Badsanierung“) – oder nur Startseite, Über uns, Kontakt?

6. Steht Ihr Ort im Seitentitel? Der Tab-Titel im Browser sollte lauten: „Dachdecker Herford – Dachsanierung & Flachdach | Firma“. Nicht „Startseite“ oder „Home“.

7. Haben Sie ein bestätigtes Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen? Googeln Sie Ihren Firmennamen. Erscheint rechts eine Box mit Karte, Fotos, Bewertungen? Details in der Anleitung zum Google-Unternehmensprofil.

8. Sind Name, Adresse und Telefon überall gleich? Website, Impressum, Google-Profil, Gelbe Seiten. Eine abweichende Adresse kostet Rankings.

Vertrauen

9. Zeigen Sie echte Bilder Ihrer Arbeit und Ihres Teams? Stockfotos lächelnder Modelle mit Helm erkennt jeder. Handyfotos von echten Baustellen wirken besser.

10. Sind Bewertungen sichtbar? Google-Sterne, Kundenstimmen mit Namen und Ort. Ohne Nachweis ist „zufriedene Kunden“ nur eine Behauptung.

Recht

11. Sind Impressum und Datenschutzerklärung von jeder Seite erreichbar und aktuell? Im Impressum muss seit 2024 „§ 5 DDG“ stehen (nicht mehr TMG). Fehlt die Datenschutzerklärung oder ist sie aus 2018: Abmahnrisiko.

12. Lädt Ihre Seite Schriften oder Karten von Google-Servern? Das ist die häufigste Abmahnfalle bei Handwerker-Websites. Test: Öffnen Sie die Seite in Chrome, drücken Sie F12 → „Netzwerk“ → laden Sie neu. Tauchen fonts.googleapis.com oder maps.google.com auf, ohne dass Sie zugestimmt haben? Dann handeln.

Auswertung

  • 10 – 12 Punkte erfüllt: Ihre Website arbeitet für Sie. Kümmern Sie sich um Bewertungen und neue Fotos.
  • 6 – 9 Punkte: Es gibt konkrete Baustellen. Meist reichen ein Relaunch der Struktur und ein Technik-Umzug.
  • Unter 6 Punkten: Ihre Website kostet Sie gerade Aufträge. Jede Woche.

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Nächster Schritt

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