Preise · Website · Handwerk

Was kostet eine Handwerker-Website 2026?

Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was eine Handwerker-Website 2026 wirklich kostet, was im Preis stecken muss und woran Sie zu billige Angebote erkennen.

Von Lukas Wiens·13. September 2026·7 Min. Lesezeit

Die ehrliche Antwort zuerst: Zwischen 0 € und 25.000 €. Und beides kann richtig sein. Damit Sie nicht das Falsche kaufen, hier die Preisspannen, was dahintersteckt und woran Sie erkennen, ob ein Angebot zu Ihrem Betrieb passt.

Die drei Wege – und was sie wirklich kosten

Weg Einstieg Laufend Für wen
Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS) 0 – 500 € 15 – 50 €/Monat Wer nur eine Visitenkarte braucht und selbst Zeit investiert
Freelancer / kleines Studio 850 – 8.000 € 0 – 150 €/Monat Betriebe, die gefunden werden und Anfragen wollen
Agentur 8.000 – 25.000 € 150 – 500 €/Monat Größere Betriebe mit Marketing-Budget und mehreren Standorten

Baukasten: günstig, aber teuer

Der Einstieg kostet fast nichts. Die versteckten Kosten: Ihre Zeit (Abende am Wochenende), die Monatsgebühr auf Jahre, und vor allem Sichtbarkeit. Baukasten-Seiten laden langsam, und die Struktur passt selten zu dem, was Google bei „Elektriker Minden“ sehen will. Und: Kündigen Sie, ist die Seite weg. Sie mieten, Sie besitzen nicht.

Freelancer: das beste Verhältnis für die meisten Betriebe

Ein guter Freelancer baut Ihnen für 850 – 8.000 € eine Website, die schneller lädt als 95 % der Konkurrenz, die Google versteht und die Ihnen gehört. Sie zahlen keine Agentur-Etage mit, sondern eine Person, die Ihr Projekt selbst macht.

Worauf Sie achten sollten: Festpreis statt Stundenschätzung, ein klarer Ablauf mit Terminen, und Referenzen, die tatsächlich bei Google gefunden werden (googeln Sie „Leistung + Ort“ eines Referenzkunden).

Agentur: sinnvoll ab einer gewissen Größe

Ab 10 – 15 Mitarbeitern, mehreren Standorten oder wenn Sie neben der Website auch Anzeigen, Social Media und Fotoproduktion aus einer Hand wollen. Dann sind 15.000 € gut angelegt. Für den Betrieb mit 5 Leuten ist das meistens zu viel Apparat.

Was im Preis stecken muss

Egal, wer baut – diese Punkte gehören zu einer Handwerker-Website, die Aufträge bringt:

  1. Eigene Seite pro Leistung. Nicht „Leistungen“, sondern „Wärmepumpe“, „Badsanierung“, „Notdienst“. Jede mit Ihrem Ort.
  2. Ladezeit unter 2 Sekunden auf dem Handy. Testen Sie Ihre aktuelle Seite mit Google PageSpeed Insights.
  3. Antippbare Telefonnummer, WhatsApp, kurzes Formular – auf jeder Seite erreichbar.
  4. Google-Unternehmensprofil eingerichtet und mit der Website verknüpft.
  5. Impressum, Datenschutz, lokal gehostete Schriften. Keine Abmahnfalle.
  6. Eigentum: Sie bekommen alle Zugänge. Domain läuft auf Ihren Namen.

Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, fragen Sie nach. Wenn der Anbieter nicht erklären kann, warum Ihre Leistungen eigene Seiten brauchen, suchen Sie weiter.

Woran Sie zu billige Angebote erkennen

  • „Website für 499 €“ – das ist ein Template mit Ihrem Logo drin. Für Google identisch mit 300 anderen Betrieben.
  • Monatliche Miete ohne Kaufoption – nach 3 Jahren haben Sie 5.000 € gezahlt und besitzen nichts.
  • Kein Wort zu Google – dann bringt die Seite Besucher nur, wenn Sie die Adresse auf den Firmenwagen kleben.
  • Stockfotos statt Ihrer Baustellen – Kunden merken das sofort.

Und die laufenden Kosten?

Bei einer modern gebauten Website (statisch, ohne WordPress-Plugins) ist das Hosting oft kostenlos oder unter 10 € im Monat. Die Domain kostet rund 10 – 20 € im Jahr. Wartung ist optional: Wer Updates, Backups und kleine Änderungen abgeben will, zahlt dafür 50 – 150 € im Monat.

Meine Preise

Ich baue Websites zum Festpreis: 850 € für eine komplette Website mit individuellem Design, bis zu 5 Seiten, Google-Grundoptimierung und Rechtstexten – Erweiterungen nach Aufwand, Service-Abo 30 – 100 € im Monat. Wenn Sie wissen wollen, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist: 30 Minuten Erstgespräch, kostenlos.

Sie führen keinen Handwerksbetrieb, sondern eine Praxis, eine Kanzlei, ein Restaurant oder ein Dienstleistungsunternehmen? Dann sind die Zahlen in Website erstellen: Kosten 2026 im Überblick passender – dort geht es zusätzlich um laufende Kosten und Förderung.

FAQ

Kurz beantwortet

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir – ich antworte innerhalb von 24 Stunden.

Was kostet eine einfache Handwerker-Website?
Ein professioneller One-Pager mit Leistungen, Referenzen, Kontakt und Rechtstexten kostet bei einem Freelancer 850 – 3.500 €. Baukästen sind günstiger im Einstieg, kosten aber dauerhaft Monatsgebühren und Sichtbarkeit.
Was kostet eine Website mit mehreren Leistungsseiten?
Eine Website mit 5 – 10 Seiten, eigener Seite pro Leistung, Referenzen und Google-Optimierung liegt bei 1.500 – 8.000 €. Agenturen berechnen für den gleichen Umfang meist 8.000 – 20.000 €.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Domain und Hosting ab ca. 5 – 15 € im Monat. Wartung (Updates, Backups, kleine Änderungen) 50 – 150 € im Monat. Bei modernen statischen Websites kann das Hosting sogar kostenlos sein.

Nächster Schritt

Reden wir über Ihren Betrieb.

30 Minuten, kostenlos und ehrlich: Ich schaue mir Ihren Betrieb, Ihre Website und Ihre Abläufe an und sage Ihnen, was eine neue Seite, eine Automatisierung oder KI wirklich bringen würde – und was nicht.